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Cheese Cake - Damals wie heute?

März 6th, 2007  |  Veröffentlicht in Essen & Trinken

Wer kennt ihn nicht. Denn wohl bekanntesten Kuchen Österreichs. Unsere Lieben deutschen Nachbarn nennen ihn Käsekucken, wir Topfenkuchen, den “Cheese Cake”. Meistens in Kaffeehäuser oder Konditoreien verkauft, kennt man nicht alle Seiten.Der Mocca Club, eines der nettesten, gemütlichsten und modernsten Kaffeehäuser in Wien, verkauft diese Art von Köstlichkeit unter dem Namen “Great Grandmothers Cheese Cake”.Meine Wenigkeit in dieser Geschichte bezieht sich darauf das ich ein “Fan” dieses, schon fast süchtigmachendes, Cakes bin. Mindestens einer pro Besuch muß schon sein und das am besten in Kombination mit einem guten Mexico-Blend Set. Demnach mußte so was natürlich einmal Gebloggt werden.Doch vieles hat sich von damals zu heute geändert. Der gute alte Kuchen hatte im laufe der Zeit leider ein paar Höhen und Tiefen. Nachträglich sind einige einfach und übersichtlich Zusammengefaßt:

Größe:

Es ist ja bekannt, dass bei Kuchen die Größe nicht unbedingt einheitlich sein kann. Mal ehrlich, wer schafft es schon 100 gleich große Kuchen zu machen? Aber ab gewissen Preisen, sollte das zumindest nur minimal variieren. Dem sei aber gesagt, das bei Preisen jenseits von gut und böse es nicht unbedingt vorkommen sollte das die Größe plötzlich nur noch in eine Richtung geht. Nämlich die die kleiner wird.Geschmack:Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten. Aber dieser besondere ist halt nur im Mocca Club zu finden und auch nur dort. Nur leider, wo was gutes da auch was schlechtes.Letztens machte “ein” Kuchen die Runde. Alle probierten und kamen zu einem Ergebnis….”Der schmeckt aber komisch”. Kucken war zu warm, Teller auch, also das sind schon katastrophale Zustände. Kucken wurde aber nach Hinweis auf Geschmack, nach Überzeugung der Kellnerin und deren Kostprobe ohne murren ausgetauscht.

Form:

Früher Quadratisch, Heute Rechteckig. Und es hört nicht auf. Vom Rechteck wurde er wieder Quadratisch, aber höher.

Geschmack:

Durch den einsatz eines neuen Koches hatte sich auch der Geschmack drastisch verändert. Früher noch aus einem festen Stück, ist es heute nur noch ein flockige Masse. Der Zitronengeschmack, der sich nach jedem Bissen im Mund befindet, ist genau so unangenehm wie der durchweichte Boden. Anzumerken ist, dass nebst dem Beigeschmack auch der gute alte Kerngeschack verschwunden ist.

Preis:

Das was letztlich entscheidet ist, ist der Preis. Es sei dabei bemerkt das der Mocca Club nicht gerade das billigste Lokal ist und genau deshalb ist der Preis dieses “Kuchens” auch bei € 3,90 angesiedelt.

Zusammenfassend kann ich nur sagen das obwohl sich vieles, von meinem ersten Kuchen bis heute geändert hat, so bin ich noch immer ein großer Befürworter. Es muß ja nicht immer der Einheitsbrei wie eine Sacher Torte oder Topfengulatsche sein….

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