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Ist Veränderung wirklich gut?

Mai 19th, 2007  |  Veröffentlicht in Essen & Trinken

In der heutigen Zeit kommt es ja nicht selten vor das sich Dinge, die alltäglich Erscheinen, verändern. Dies passiert oft schnell und ohne Vorwarnung, so das sich keiner drauf einstellen kann. Veränderung ist eigentlich ein sehr vieldeutiger Begriff und meist nur schwer zu definieren. Man kann es am besten an Hand von verschiedenen Beispielen erkennen, die den Ablauf deutlich beschreibt. Später in diesem Artikel sind zwei davon Angeführt, wobei ich mir sicher bin das diese schon manche in der Praxis erlebt haben. Doch ist diese Art von “Weiterentwicklung” notwendig? Die Zeit bleibt ja leider nicht einfach so stehen. Veränderung, sei sie jetzt gut oder schlecht, spaltet die betroffene Gemeinde immer in drei Parteien. Die, die alles befürworten, die denen es egal ist und die die schon einmal Grundsätzlich dagegen sind. Welcher Partei man sich nun zugehörig fühlt sei jedem selbst überlassen. Eigentlich Leben wir in einer Zeit in der sich Dinge laufend verändern. Ideen, Informationen, Menschen, Umwelten, Planeten und sogar Insekten alles verändert sich, jeden Tag. So auch in jeder inviduellen Welt die jeder von uns lebt. Vieles fällt und nicht auf, aber es ist doch nie gleich zum vorherigen Moment.

 

1. Beispiel

So auch passiert im einem Stammkaffee der Internet, Blog und Nixtu-Gemeinde, dem Mocca Club. Nach einer kurzen Auszeit auf meiner Seite, da ich Privat sehr viel zu tun hatte, kahm ich nach vier Wochen Pause wieder zurück um mich dem sinnlosen nichts tun hinzugeben. Anfangs war noch alles beim Alten, persönliche Begrüßung durch die Kellner, das darauffolgende Händeschütteln und platzaussuchen mit inbegriffen. Die Auswahl der Bestellung übernahm, wie üblich, der Kellner oder -in und man richtete es sich mit Notebook und Internet, für die nächsten Stunden, gemütlich ein. Bis dahin ist alles so wie es sein sollte, aber wie der Titel schon verrät geht es hier um Veränderung:

Veränderung 1:
Die Karte schaut ganz anders aus als früher. Die Orientierung die man nach stundenlangen Sitzungen gewonnen hatte, zunichte gemacht. Erste Versuche sich zu orientieren schlagen fehl und die Verzweiflung macht sich breit. Auch nach heftigem Suchen sind manche Dinge schier unauffindbar. Erst nach einem freundlichem Lächeln gegenüber einem Kellner und dessen anschließender Erklärung kann man wieder einigermaßen durch den Kartendschungel manövrieren.

Veränderung 2:
Nach der einen oder anderen längeren Sitzung, fällt einem ein großes Gefälle zwischen den Besucherzahlen auf. Manchmal kann man zu den noch so unorthodoxen Zeiten herkommen und es ist gerammelt voll. An anderen Tagen, wo man ein volles Haus erwartet, ist man fast alleine im Lokal. Komisch, aber wahr, man fühlt sich immer öfters durch andere Gäste genervt (Könnte auch an die gewohnt ruhige Atmosphäre bei den Sitzungen her ruhen).

Veränderung 3:
Die Lebensquelle, das warum man Stunden seines Lebens in einem Kaffeehaus verbringt funktioniert zwar gut und stabil, hat aber bei zu starker Dauerbelastung immer wieder Totalausfälle. Die Rede ist nicht von einer Musikanlage oder Espressomaschine; Nein, die Rede ist vom Internet. Wer jetzt wirklich geglaubt hat das ich vom der Espressomaschine rede, dem sei gesagt das er noch viel im Bezug auf moderne Kaffeehauskultur zu lernen hat. Alles im allem ist das aber das geringste Problem, ein kurzer Wink, ein Stromsteckerzug, ein paar Sekunden Wartezeit und schon kann es mit Kommunikation weitergehen.

Veränderung 4:
Der gute alte Cheese Cake ändert seine vorm wie manche Menschen ihre Socken, Vier Wochen Pause und schon schaut er wieder anders aus. Um es kurz zu machen er ist wieder eine wenig kleiner geworden und der Geschmack ist mal so, mal so. Das einzige was gleich geblieben ist, ist der Preis. Stattlich, aber wen man einen erwischt der auch qualitativ überzeugt, angemessen.

 

2. Beispiel

Eine etwas andere Art der Veränderung erlebt man in letzer Zeit in dem “Zweigstellen” der Mc Donalds Kette. Die fettdurchzogene, nach Rauch riechende und stress behaftete Atmosphäre die früher gang und gebe war gehört zunehmend der Vergangenheit an. Sichtlich hat das viele Fast Food der Chefetage den einen oder anderen Geistesblitz entlockt (Da sage noch einer Fast Food ist schädlich). Der neue Mc Donalds präsentiert sich als Gesundes, Familien- und Jugendfreundliches Lokal. Die Einrichtung wurde fast komplett erneuert, Musik wurde geändert, Info Screens zeigen aktuelle Informationen an und das “Neubefüllen” von Getränkebechern hat auch schon Einzug gefunden. Durch gratis Internetterminals und Wlan von A1 will man anscheinend eine Loungeatmosphäre schaffen um den Kunden länger im Lokal zu behalten. Denkt man da noch an früher wo alles nur schnell, schnell gehen hat sollen und man dem Namen Fast Food alle Ehre gemacht hat, ist heute eine Aufenthalt von mehr als 30 Minuten durchaus denkbar. Die harten Sitze, durch die man schon nach kurzer Zeit Schmerzen im Gesäßbereich bekam, sind durch sehr weiche und bequeme Lederteile ausgetauscht worden denen eigentlich nur eine Massagefunktion fehlt. Angebots massig wurde sehr an der gesunden Linie gefeilt und durch die 1-Euro Produkte hat man sicher den ein oder anderen Kritiker doch zu einem Besuch überreden können.

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